Schmidt Botschafter

Wer das Werksgelände von Aebi Schmidt am Standort St. Blasien betritt, der wird nicht nur von grossen (und kleinen) Maschinen und dem Rauschen der Alb begrüsst, sondern auch von 320 herzlichen Mitarbeitern. Egal ob Kollege, Besucher oder Dienstleister – bei Aebi Schmidt bleibt man nicht lange ein Fremder. Das berichten auch unsere Schmidt Botschafter. Ob gebürtiger Schwarzwälder, zugereister Grossstädter oder eingewanderter Südländer - allesamt sind infiziert vom „Schmidt Virus“. Wir haben einmal nachgefragt…

Tobias Weissenrieder

Manager Sweeping & Agriculture
Product Management / Technology

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Schmidt ist „mit einem Lächeln etwas Besonderes erreichen.“

Seit 2011 ist Tobias Weissenrieder einer von fünf Produktmanagern bei Aebi Schmidt am Standort St. Blasien. Nur 30 km von den Werkstoren entfernt aufgewachsen, hat es ihn, nach seinem Maschinenbaustudium an der Hochschule Lörrach, erst einmal in die angrenzende Schweiz verschlagen. Dass er wieder in die alte Heimat zurückgekehrt ist, lag nicht nur an einer spannenden beruflichen Herausforderung, die sich für ihn bei Aebi Schmidt bot. Auch die guten Bedingungen für Familien und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben ihn zurück nach Deutschland geführt. Als eingefleischter Maschinenbauer schlägt sein Herz seit je her für alles, was vier Räder und einen Motor hat. Für ihn ist Schmidt aber nicht nur aufgrund des vielfältigen Produktprogramms ein attraktiver Arbeitgeber.

„Wir sind einerseits gross genug, um im Weltmarkt eine entscheidende Rolle einzunehmen. Anderseits sind wir aber auch klein genug, so dass man sich untereinander von der Montage bis hin zur Geschäftsleitung kennt. Die Möglichkeit, selbst aktiv mitzugestalten ist hier sehr gross und die Vorgesetzen sind offen für die Meinung und die Ideen der Mitarbeiter.“ Für Tobias Weissenrieder ist der Schwarzwald sowohl beruflich als auch privat Heimat. Auf seinem Arbeitsweg legt er täglich 1.400 Höhenmeter zurück, 700 am Morgen und 700 am Abend. „Naturnah zu leben finde ich wunderschön. Die unterschiedlichen Jahreszeiten nimmt man hier im Schwarzwald viel intensiver wahr, das Freizeitangebot ist enorm. Und wem der Feldberg mit seinen 1.493 Metern zu niedrig ist, der ist in knapp 3 Stunden am Fusse von Eiger oder Jungfrau in den Berner Alpen.“

„Von St. Blasien in die Welt und umgekehrt“, dieses Motto stehe nicht nur für Aebi Schmidt, sondern auch für die Mitarbeiter, so die Erfahrung des Produktmanagers. „Die Menschen hier stehen mit beiden Beinen auf dem Boden, sind offen und aufgeschlossen und wer sich darauf einlässt, der wird sehr schnell aufgenommen. Kurz gesagt: ein tolles Arbeitsklima.“

Martin Freudig

Lean Manager
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Schmidt ist „die optimale Verbindung zwischen Heimat und weltweit agierendem Unternehmen.“

Martin Freudig ist Lean Manager mit Leib und Seele. Mit 18 Jahren begann er bei Aebi Schmidt in St. Blasien eine Lehre zum Maschinenbaumechaniker. „Damals war Lean noch kein Thema, geschweige denn haben wir den Begriff gekannt.“ Dass er heute – 22 Jahre später – das Lean Management in St. Blasien betreut und dabei z.B. eine komplette Produktionslinie auf den Kopf stellt, hätte er damals nie gedacht. In seinem Büro oberhalb der Swingo Produktion in Halle 2 behält Martin Freudig das im Auge, was eigentlich unsichtbar ist.

„Lean Management ist das Streben nach Perfektion und weil wir es nur auf dem Papier beschreiben können, muss es erst einmal in den Köpfen der Mitarbeiter verankert werden, bevor es auch wirklich funktioniert. Toll ist, dass nicht nur die Mitarbeiter voll bei der Sache sind, wenn es um die Umsetzung der neuen Prozesse geht. Auch unsere Geschäftsleitung steht von der Strategie bis hin zu jeder Schraube zu 100% hinter dem Thema. Das ist einfach grossartig. Denn zu sagen „jetzt machen wir halt mal ein bisschen Lean“, das würde nicht funktionieren. Bei Aebi Schmidt hat man erkannt, dass es vor allem darauf ankommt, die Mitarbeiter von Anfang an aktiv einzubinden. Deren Wissen ist die Basis für jede Veränderung und dies wird deshalb auch gefördert. Von Weiterbildungen bis hin zu Meisterschulen, wer sich engagiert kann bei Aebi Schmidt viel erreichen. Zudem finde ich unsere Produkte einfach genial und zur Schwarzwaldregion kann ich nur sagen: dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen, ist schon ein Privileg.“

Hong Wang

Entwickler im Bereich Lkw-Aufbaukehrmaschinen / Mechanische Kehrmaschinen

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Schmidt ist „eine nette und freundlich geführte Grossfamilie.“

8.215 km Luftlinie liegen zwischen St. Blasien und dem chinesischen Shenyang, aus dem Hong Wang stammt. Um sein Maschinenbaustudium an der TU Darmstadt zu absolvieren, kam er 2005 nach Deutschland. Sprache, Kultur und Land haben ihn begeistert. So sehr, dass er entschied, nach seinem Abschluss bei Aebi Schmidt als Entwickler im Bereich Kehrmaschinen einzusteigen.

„Der Schwarzwald ist bis nach China ein Begriff. Dort verbindet man damit viel Sonnenschein und gute Luft. Beides Mangelware in einer Millionenstadt wie Shenyang. Deshalb habe ich mich besonders gefreut, dass es mit meiner Bewerbung bei Aebi Schmidt geklappt hat. St. Blasien selbst ist zwar nicht so gross, aber dafür ein Hotspot inmitten der Natur und in nur einer Stunde erreiche ich Städte wie Zürich, Basel und Freiburg oder bin schnell am Bodensee oder in Frankreich. Für mich der perfekte Mix.“ Besonders in Erinnerung geblieben ist Hong Wang die Hilfsbereitschaft der Kollegen, nicht nur bei der Einarbeitung in seinem neuen Beruf, sondern auch, als beim Umzug und der Ankunft in seinem neuen Zuhause helfende Hände gebraucht wurden. „Die Menschen bei Aebi Schmidt sind mir sehr offen und freundlich begegnet. Ich habe mich hier sofort wohlgefühlt und durfte von Anfang an viel Verantwortung übernehmen. Und das tolle ist: Wenn ich hier in Deutschland oder beim Besuch in China eine Maschine von Aebi Schmidt sehe, dann weiss ich, ein Teil davon ist auch meine Arbeit.“

Theresia Winkler-Flügel

Target Group Manager Airport
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Schmidt ist „gelebte Internationalität, hohe Eigenverantwortung der Mitarbeiter und ein familiäres Arbeitsklima.“

Dass meist der „ungerade Weg“ der spannendste ist, beweist Theresia Winkler-Flügel. Seit 2013 ist sie als Produktmanagerin für den Bereich Airportgeräte zuständig. Dabei hatte ihr Studium der Weltwirtschaftssprachen Asien Management & Chinesisch an der Hochschule Konstanz und der anschliessende Master im Marketingmanagement in München und Berlin erst einmal weniger mit Technik und schwerem Gerät zu tun. Berührungspunkte mit dem Fahrzeug- und Maschinenbau ergaben sich dann mit den ersten beruflichen Stationen. Dabei hat Theresia Winkler-Flügel, die ursprünglich aus der Nähe von Waldshut-Tiengen an der deutsch-schweizerischen Grenze stammt, u.a. ein Jahr in den USA gelebt und war längere Zeit in China für einen süddeutschen Automobilbauer tätig. Darüber hinaus war sie bei Maschinenbauern mit Produkten für den Flughafen-Cargobereich beschäftigt.

 „Die Rückkehr in den Schwarzwald war zum einen familiär bedingt. Gleichzeitig fand ich jedoch die Stellenbeschreibung als Produktmanagerin für Airportgeräte sehr spannend. Diese war ursprünglich an eine Person mit einem Hintergrund als Wirtschaftsingenieur gerichtet. Dass es mit der Stelle trotzdem geklappt hat zeigt auch, dass es bei Aebi Schmidt nicht das typische Raster gibt, sondern Erfahrungen und Know-how individuell bewertet werden. Da wir im Bereich Airport sehr viele internationale Kunden haben, sind interkulturelle Erfahrungen sehr hilfreich für die tägliche Arbeit und als Schnittstelle zwischen Entwicklung, Vertrieb und Kunde, müssen die Themen regelmäßig für Nicht-Techniker verständlich erklärt werden. Dann ist es sogar von Vorteil, wenn ich auf meine akademische Ausbildung zurückgreifen und die sogenannte Kommunikationsbrille aufsetzen kann.“ Theresia Winkler-Flügel hat viel von der Welt gesehen, jetzt sorgt sie mit ihrer Arbeit bei Aebi Schmidt dafür, dass weltweit Start- und Landebahnen von Flughäfen schneefrei und damit sicher sind. Und nebenbei gesagt: „Schmidt ist nicht nur was für Jungs. Als Frau in einer (vermeintlichen) Männerdomäne habe ich hier die gleichen Chancen und dieselbe Verantwortung wie meine männlichen Kollegen. Zudem fördert Aebi Schmidt Teilzeitangebote, um auch der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerecht zu werden."

João Pinto

Softwareentwickler und Software-Tester im Bereich  Development Electrical & Control System
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Schmidt ist „eine innovative Firma, die uns die Möglichkeit gibt, unsere Erfahrungen einzusetzen und gleichzeitig unser Know-how zu erweitern.“

Seit 2014 ist João Pinto an Bord bei Aebi Schmidt im Bereich der Softwareentwicklung. Zuvor absolvierte der gebürtige Portugiese ein Studium der Elektro- und Informationstechnik in Porto und konnte im Anschluss erste Berufserfahrung in Lissabon sammeln. Der Liebe wegen zog es ihn allerdings nach St. Blasien. Dort überzeugte er die Verantwortlichen bei Aebi Schmidt im Vorstellungsgespräch mit seinem Know-how und seiner Persönlichkeit.

„Gleich zu Beginn habe ich in den Betriebsferien einen Intensiv-Deutschkurs in Freiburg absolviert und besuche seit dem regelmässig Aufbaukurse. Von Beginn an konnte ich auf die Unterstützung der Firma bauen. Hier ist man keine anonyme Nummer, sondern man kennt sich noch mit Namen. Wir Südländer haben ja auch oft das Vorurteil, dass die Menschen in Deutschland sehr ernst sind und keinen Spass kennen. Dann habe ich bei Aebi Schmidt angefangen zu arbeiten und musste feststellen: das stimmt ja gar nicht. In unserem jungen Team wird viel gelacht, die Stimmung ist sehr gut.“ João Pinto hat das blaue Meer gegen grüne Wälder eingetauscht. „Die Natur hier ist grandios. Für mich eine der schönsten Landschaften Europas. Dazu der Einfluss von drei verschiedenen Ländern und die Verbindung aus bodenständiger Tradition und pulsierendem Rhythmus in nahegelegenen Städten wie Zürich oder Freiburg ist genial.“ João Pinto ist angekommen – im Schwarzwald, aber auch bei seinen Kollegen. Und wenn bei ihm doch einmal ein wenig Fernweh nach Portugal aufkommt, dann stimmt er mit der portugiesischen Gitarre Lieder aus der alten Heimat an – und begeisterte damit nicht zuletzt auch die Aebi Schmidt Belegschaft an der letztjährigen Weihnachtsfeier.

Simon Eckert

Meister (Kompacktkehrmaschinen 2 m³)

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Schmidt ist „zukunftsorientiert und steht für tolle Produkte.“

Simon Eckerts Arbeitsplatz ist inmitten der Swingo Montagelinie in der Halle 2. Von dort aus behält er den Überblick über die Produktion der Kompaktkehrmaschinen und ist Ansprechpartner für sein 28-köpfiges Team. Der gelernte Kfz-Mechaniker ist seit 2007 an Bord bei Schmidt. „Nach meinem Einstieg bei Aebi Schmidt habe ich mich entschlossen, die Meisterschule für Karosserie- und Fahrzeugbau in Waldshut und Karlsruhe zu absolvieren und wurde hierbei super vom Unternehmen unterstützt. Ich habe zuvor bei einem grossen Konzern in der Schweiz gearbeitet. Was ich an Aebi Schmidt sehr schätze ist, dass die Betriebsgrösse nicht zu gross aber auch nicht zu klein ist. Hier kennt man sich noch untereinander, auch abteilungsübergreifend und es besteht ein guter Zusammenhalt. Ergonomisch angepasste Arbeitsplätze oder Betriebskleidung, die vom Unternehmen gestellt wird, sind nicht überall selbstverständlich – bei Aebi Schmidt schon!“ Simon Eckert ist auch beim standortübergreifenden Projekt „Fit4Tomorrow“ eingebunden. Hier waren alle Mitarbeiter aufgerufen, ihre  Arbeitsplätze so zu gestalten, dass die Arbeit störungsfrei ablaufen kann -  zeitraubendes Suchen sollte ebenso wie lange Transportwege und Wartezeiten vermieden werden.

„Wir als Mitarbeiter werden gefördert, aber auch gefordert. Man soll und darf mitdenken. Schwarzwald meets Hightech trifft es zudem ganz gut, wenn ich bedenke, wie viel Technik in unseren Geräten steckt. Da kann man schon stolz darauf sein. Wir übernehmen auch immer wieder spezielle Kundenwünsche und müssen uns dann eine entsprechende Lösung überlegen. Das macht die Arbeit sehr vielseitig und der Tag vergeht für mich meist immer wie im Flug.“

Simon Bücklers

Team Leader After Sales / Servicel

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Schmidt ist: „ein Internationales Unternehmen, welches mir ermöglicht Weltweit mit verschiedenen Kunden und Händlern zusammen zu arbeiten.“

In mehr als 80 Ländern dieser Welt können sich unsere Kunden auf einen kompetenten und zuverlässigen Ansprechpartner verlassen. In Europa wird der Markt vorwiegend durch eigene Vertriebsorganisationen abgedeckt. Kunden ausserhalb Europas werden durch Handelspartner und die weltweit agierende Aebi Schmidt International betreut. Zu dieser gehört auch eine hochspezialisierte, fünfköpfige Service-Mannschaft, für die kein Weg zu weit und keine Herausforderung zu gross ist.  Einer von ihnen ist Simon Bücklers. Wie jeder aus dem Team „Service Department International“ ist er ein ausgewiesener Spezialist, wenn es um Fahrzeuge und Gerätschaften von Aebi Schmidt geht. Gelernt hat er sein Handwerk von der Pike auf. „Durch meine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker bei Aebi Schmidt am Standort St. Blasien habe ich mir ein gutes Basis-Wissen über unsere Maschinen und Geräte angeeignet. Diese Basis braucht es auch bei unseren Einsätzen rund um den Globus, denn wenn wir gerufen werden, haben unsere Händler und Kunden meist grosse Erwartungen. Dann muss innerhalb kurzer Zeit das Problem behoben sein, um teure Standzeiten der Maschinen zu verhindern.“ Neben Serviceaufträgen haben die Kollegen um Simon Bücklers aber noch weitere, wichtige Aufgaben: sie übernehmen internationale Schulungen bei Händlern, damit diese dann selbst Aufbauten von Maschinen oder komplexe Serviceeinsätze übernehmen können. Zudem sind sie beim Neuaufbau kompletter Fahrzeuge, wie z.B. der Schmidt SK Aufbau-Kehrmaschine vor Ort oder nehmen nach Bedarf spezielle Fahrzeugumbauten vor. Was ihn an seiner Arbeit besonders begeistert, ist zum einen technische Herausforderungen zu meistern und die Möglichkeit, einem Kunden bei einem Problem helfen zu können oder in eine neue Maschine einzuweisen. Aber auch der Umgang mit ganz unterschiedlichen Kulturen und Charakteren mache die Arbeit so spannend. Man werde als Fremder empfangen und als Kollege verabschiedet. Wohin der nächste Einsatz Simon Bücklers führt, weiss er heute noch nicht. Nur eines steht für ihn fest: den kommenden Sommerurlaub verbringt er lieber daheim im Schwarzwald, denn er geniesse genießt es, in den Ferien einmal nicht die Koffer packen zu müssen.